Congress Centrum Alpbach

01.10.2007: Wissenswertes über Alpbach

 
Obwohl der Name Alpbach erst im Jahre 1150 erstmals urkundlich erwähnt wird, erfolgte die Besiedlung bereits vor und um die Jahrtausendwende durch die Bajuwaren.


Im Jahre 1860 fand man am Steinberger Joch (Übergang ins Zillertal) eine Bronzeaxt und die Vermutung ist daher naheliegend, dass dieser Übergang schon vor der Hallstatt-Zeit begangen wurde.

Die Christianisierung erfolgte im 7. und 8. Jahrhundert durch irische und schottische Mönche. Der Patron der Pfarrkirche (Turm aus dem Jahre 1440, Hauptschiff 1754) ist der Heilige Oswald, ein ehemaliger König von Northumbria in England.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts fand man am Gratlspitz, Schatzberg und im Luegergraben Kupfer- und Silbererz. Die Handelsfamilie der Fugger aus Augsburg betrieb damals den Erzabbau in Schwaz und Kitzbühel und übernahm diesen auch im Alpbachtal. Der Böglerhof war der Sitz der fuggerischen Verwaltung und des Berggerichtes. Zwei Wirtshäuser gab es bereits damals, den „Böglerhof“ und den „Jakober“, letzteren nur als Branntwein-Schenke. Wegen des zu geringen Ertrages wurde der Bergbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellt.

In Inneralpbach, oberhalb der kleinen Kirche, steht am Waldrand der 1636 bis 1638 von heimischen Zimmerleuten erbaute, bis 1952 bewohnte Bauernhof „Vorder-Unterberg“ mit dem Bergbauernmuseum. Bauernstube, Hauskapelle, Rauchkuchl und etwa 800 Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände sind hier zu besichtigen.

Aufgrund der Abgeschlossenheit (eine Fahrstraße am Talboden nach Alpbach gibt erst seit 1926) entstand eine eigene Bau- und Wohnkultur (Alpbacher Bauernmöbel), aber auch das Brauchtum blieb deshalb länger erhalten als in vielen anderen Tälern des Landes.

Tourismus gibt es seit der Jahrhundertwende. Im Jahre 1938 verzeichnete Alpbach bereits 110 Gästebetten. Heute sind es rund 2.500 Betten mit ca. 22.000 Gästen im Sommer und etwa der gleichen Anzahl im Winter (rund 300.000 Gesamtnächtigungen pro Jahr). Der Tourismus ist der Haupterwerb der heimischen Bevölkerung (2.500 Einwohner), doch noch immer gibt es 105 bewirtschaftete Bauernhöfe, in etwa gleich viele wie vor 100 Jahren.

Seit dem Jahr 1945 ist Alpbach der Tagungsort des „Europäischen Forum Alpbach“. Für zwei Wochen im August ist das Dorf alljährlich Treffpunkt führender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Durch das Forum und seine die Zeit prägenden Persönlichkeiten wird Alpbach auch als „Dorf der Denker“ bezeichnet.

Das erste Kongresshaus wurde Mitte der Fünfziger-Jahre erbaut und ist nach der Dichterin Paula von Preradovic benannt; sie schrieb den Text für die österreichische Bundeshymne. Der Plenarsaal trägt den Namen des Physikers und Nobelpreisträgers Prof. Erwin Schrödinger, dessen Grab sich auf dem Alpbacher Friedhof befindet.

Über Initiative von Kommerzialrat Alfons Moser, Alpbacher Bürgermeister von 1945 bis 1979, beschloss der Gemeinderat im Jahre 1953 die örtliche Bauordnung und verordnete bei Neubauten die Anpassung an den hergebrachten Alpbacher Baustil.

Im Jahre 1975 stellte das Österreichische Institut für Gesundheitswesen in Alpbach die reinste Luft Österreichs fest.

Im August 1983 wurde Alpbach in einem Fernsehwettbewerb des ORF aufgrund des einheitlichen Holzbaustils und des Blumenschmuckes zum „Schönstes Dorf Österreichs“ gewählt.

Im Juni 1985 wurde der Gemeinde Alpbach vom Europarat in Strassburg in Anerkennung der Verdienste um die Förderung des europäischen Gedankens die Europafahne verliehen.

Im August 1993 erhielt Alpbach im Rahmen des europäischen Blumenschmuckwettbewerbes der „Entente Florale“ den Titel „Schönstes Blumendorf Europas“ verliehen.

Im August 1999 wurde das neue Congress Centrum Alpbach gleichzeitig mit dem 55. Europäischen Forum Alpbach eröffnet. Mit seiner genialen, naturnahen Architektur setzt das Kongressdorf einen besonderen Akzent für die Jahrtausendwende. Ein Plenarsaal mit 500 Sitzplätzen und fünf Seminarräume für 20 bis 200 Personen sowie großzügige Foyers und ein Café-Restaurant bilden das Raumangebot. Herzstück des Hauses ist eine Glasspirale, die einen einzigartigen Panoramablick ermöglicht.

Congress Centrum Alpbach
Alpbach Tourismus GmbH
A-6236 Alpbach
Tel. +43 5336 600-100
Fax +43 5336 600–200
info@alpbach.at
www.congressalpbach.com

 
 

Referenzen

1A Installateure ·  BMW AG ·  Bosch/EVI Audio GmbH ·  Carl Zeiss AG ·  Cochlear AG ·  D.A.S. Rechtsschutz ·  Deutsches Herzzentrum Berlin ·  Europäisches Forum Alpbach ·  European Science Foundation ·  Finance Trainer International ·  GE Jenbacher ·  IBM ·  Infineon ·  KIA Deutschland ·  Max Planck Institute ·  Novartis ·  OMV ·  Österr. Ges. für Chirurgie ·  Phion ·  Porsche Austria ·  mehr...
 

Kontakt

Congress Centrum Alpbach
A-6236 Alpbach, Tirol, Austria
Tel. +43(5336)600-100
Fax. +43(5336)600-200
E-Mail: info@alpbach.at